Der workingmami Blog

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Mom Shaming - wenn Mütter Mütter mobben

Um ehrlich zu sein, kenne ich diesen Begriff erst sein Kurzem. Zu spüren bekomme ich seine Ausmaße allerdings schon, seit ich das erste mal schwanger war. Ja genau, nicht erst mit der Geburt meines Sohnes ging das Gemobbe los, sondern schon bereits mit Verkündigung der Schwangerschaft. 


Mom Shaming ist übrigens, für alle, die wie ich bis vor Kurzem noch nie was davon gehört haben, wenn Mütter Mütter mobben. 

Jetzt fallen jedem von euch wahrscheinlich zahlreiche Situationen ein, in denen ihr schon einmal für irgendetwas verurteilt wurdet, was ihr als Mami gemacht habt. Oder eben als Schwangere. 

Als Schwangere (mir ging’s vor allem in meiner ersten Schwangerschaft so) geht es schon los mit den Vorsorgeuntersuchungen und ob sie sinnvoll sind oder nicht und ob man denn während einer Schwangerschaft überhaupt noch Sport machen soll oder ob man sich abends trotzdem mal auf einen alkoholfreien (!) Cocktail mit Freunden treffen kann. 

Kurz vor der Geburt kommt oft die Diskussion über den Entbindungsort auf. Im Krankenhaus, im Geburtshaus oder vielleicht ganz verrückt zu Hause in der gewohnten Umgebung?

Direkt danach kommt die Still-Diskussion… Dann folgt die Diskussion über Stoffwindeln oder doch Einmalwindeln, dann die Diskussion darüber, wo das Baby schläft und ob man es verwöhnt, …

Die Liste ist einfach unendlich lange! 

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Aber warum können die meisten Mütter nicht unterschiedlicher Meinung sein und sich trotzdem unterstützen? Kein Kind ist gleich, keine Familie ist gleich und keiner kennt sein Kind so gut wie die eigenen Eltern. Also warum nicht einfach akzeptieren wenn eine Mutter ihr Kind 2 Jahre lang stillen will oder wenn sie es eben nicht möchte oder wenn eine Mutter nach 8 Wochen wieder anfängt zu arbeiten oder sie eben auf unbestimmte Zeit zu Hause bleibt?

Inzwischen höre ich solche Kommentare einfach nicht mehr und wir leben Familie so, wie es eben für uns richtig ist, auch wenn das so machen Außenstehende nicht verstehen mag. 

Wir sind glücklich und ich kann auch nur jedem raten, nach seinen eigenen Idealen zu leben. 

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